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Glossar

Acrylglas (Polymethylmethacrylat (PMMA))

Acrylglas wird häufig auch Plexiglas oder Perspex genannt. Es ist ein stabiler, zäher, UV-beständiger und lichtdurchlässiger Kunststoff. Acrylglas zeichnet sich ebenfalls durch sein geringes Gewicht aus und wird oftmals als Material bei der Herstellung von z.B. Prospektständern eingesetzt. Es ist in einer Vielzahl transparenter, deckender und fluoreszierender Farben erhältlich.

 

 

CAD-Technik

CAD steht für „computer aided design“, also rechnergestütztes Gestalten. Mittels CAD-Technik wird ein Entwurf zur 3-dimensionalen Visualisierung gebracht. Der Vorteil der CAD-Technik ist, dass die kompletten weiteren Entstehungsprozesse auf diesen digitalen Daten beruhen. Sowohl die Bemusterung, das Prototyping, der Werkzeugbau oder auch viele Herstellungsverfahren.

 

 

Duroplaste

Duroplaste sind Kunststoffe, deren Formbarkeit einmalig erfolgt. Sobald sie eine bestimmte Form erhalten haben, ist diese nicht mehr zu verändern. Beispiele: Hartgewebe, Trespa

 

 

Eloxierung

Die Eloxierung ist eine Methode der Oberflächenveredelung, bei der eine Schutzschicht auf Aluminium erzeugt wird. Dazu wird die oberste Metallschicht umgewandelt und ein Oxid gebildet, welches die tieferen Schichten solange vor Korrosion schützt, wie keine Lücken in dieser Schicht entstehen.

 

 

Extrusion

Die Extrusion ist ein kontinuierlicher Vorgang, durch den Produkte in unbegrenzter Länge herstellbar sind. Bei dem Extrusionsverfahren wird eine Kunststoffmasse, in Form von Granulat oder Pulver, erwärmt und durch ein Profil gepresst. Das eingesetzte Profil bestimmt die spätere Form des Produktes. Neben den Scannerschienen wird auch z.B. auch das Lamellenwandsystem FlexiSlot in der Extrusionstechnik hergestellt.

 

 

Galvanisierung

Dieses Verfahren wird angewandt, um metallene Oberflächen zu veredeln und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse zu machen. Dabei wird ein Metall in einer chemischen Lösung mit Hilfe von elektronischen Strömen gelöst und in einer dünnen Schicht auf das zu veredelnde Metall übertragen. Durch die Galvanisierung kann einem Metallgegenstand außerdem ein schöneres Äußeres verliehen werden, z.B. ein besonderer Glanz.

 

 

Hart-PVC

Hart-PVC ist ein hartes, formstabiles Material. Es ist wetterbeständig und unter Zugabe von UV-Stabilisatoren auch für die Außenanwendung geeignet und weißt eine Temperaturbeständigkeit von -10°C bis +70°C auf. In der Werbe- und Displayindustrie wird Hart-PVC überwiegend für Folienprodukte eingesetzt.

 

 

Hochfrequenzschweißen

Beim Hochfrequenzschweißen werden die zu verschweißenden PVC-Folien einem hochfrequenten elektromagnetischem Wechselfeld ausgesetzt, wodurch die Kunststoffe angeregt werden. Dadurch kommt es zur Erwärmung, die anschließende Druckausübung verschweißt die PVC-Folien miteinander. Es können verschiedene Prägungen, Härten, Dicken und Farben verarbeitet werden.

 

 

Hochschlagfestes PVC

Hochschlagfestes PVC gleicht nahezu dem Hart-PVC und ist sowohl schlag- sowie stoßfest, als auch UV-beständig. Es weißt jedoch eine höhere Temperaturbeständigkeit von -30°C bis +70°C auf. Dadurch eignet sich hochschlagfestes PVC hervorragend für den Einsatz im Außenbereich.

 

 

Impulskanten

Folienzuschnitte werden beim Impulskanten mit einem Heizdraht, welcher durch einen Impuls (Pedaltritt) erhitzt wird, an einer bestimmten Stelle erwärmt. Der erwärmte Teil ist nun biegsam und wird mit diversen Hilfsmitteln gebogen. Die Temperatur, die Dauer der Erhitzung und auch die Abkühlphase richten sich dabei an der zu verarbeitenden Materialstärke.

 

 

Polycarbonat

Polycarbonat gleicht rein äußerlich dem Acrylglas, weißt jedoch eine wesentlich höhere Schlagfestigkeit auf. Polycarbonat ist nahezu unzerbrechlich. Es ist klar, kann jedoch auch nach belieben eingefärbt werden.

 

 

Polypropylen (PP)

Polypropylen (PP) zeichnet sich durch eine hohe Temperaturbeständigkeit aus und ist zudem ein äußerst zäher Kunststoff.

 

 

Polystyrol (PS)

Polystyrol (PS) wird durch die Zufuhr von Kautschuk innerhalb der Produktion zu schlagfestem Material. Das Hauptaugenmerk liegt bei Polystyrol (PS) in der Farbvielfalt, des Weiteren ist Polystyrol (PS) ausgezeichnet bedruckbar. Produkte aus Polystyrol, wie z.B. Prospektständer, eignen sich ausgezeichnet für den Inneneinsatz.

 

 

Polyvinylchlorid (PVC)

Polyvinylchlorid (PVC) steht aktuell für vier Materialien: Hart-PVC, Weich-PVC, hochschlagfestest PVC und PVC-C.

 

 

Pulverbeschichtung

Die Pulverbeschichtung ist ein Verfahren, bei dem ein Werkstoff mit Pulverlack beschichtet wird. Durch die Pulverbeschichtung wird das Material witterungsbeständig und bekommt einen hohen Korrosionsschutz.

 

 

Spritzgießen

Mit dem Spritzgussverfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile in großer Stückzahl herstellen. Die Formmasse wird dabei mit einer Spritzgussmaschine in ein Spritzgusswerkzeug eingespritzt. Der Hohlraum des Werkzeuges bestimmt dabei die Form und die Oberflächenstruktur des fertigen Produktes. Es sind Produkte von wenigen Zehntel Gramm bis in den zweistelligen Kilogramm-Bereich herstellbar, wie z.B. Clipse, Plakatrahmen oder Einkaufskörbe.

 

 

Thermoplaste

Thermoplaste sind Kunststoffe, die unter Einfluss von Druck und Wärme in ihrer Form unbegrenzt verändert werden können. Das Verfahren nennt man Thermoplastverformung. Beispiele: PVC, Polyethylen, Acrylglas, Nylon

 

 

Weich-PVC

Weich-PVC ist in verschiedenen Härtegraden erhältlich und ein weiches, flexibeles Material. Weich-PVC eignet sich bevorzugt für die Produktion von Folienprodukten wie z.B. Preishüllen.